Einschränkungen von Google Apps for Work als Privatnutzer

Ich war ja schon immer ein kleiner Nerd… In der 6. Klasse (2006) hatte ich schon meine erste E-Mail Adresse – damals noch bei GMX. Natürlich nur hochgradig wichtige E-Mail bekommen.. Und Werbemails von GMX. Wie ich es gehasst habe.

Nächste Station: AOL. (Dazu sage ich mal nix) -Dann kam die erste eigene Domain & Exchange. Hosted Exchange für 7,99€ pro Monat. Mensch ich habe es geliebt. Und bezahlt.
Natürlich musste ich auch meine Mutter von dieser Plage GMX retten. Exchange Hurra. Monatsrechnung steigt.
Blöderweise sind 15€ p.M. ne Menge Geld für einen Schüler und für E-Mails. Also musste was neues her.

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Darf ich vorstellen: Google Apps for Business – heute Google Apps for Work.

Irgendwann zwischen 2010 und 2011 habe ich einen Umzug geplant – billiger muss es werden, schneller, funktionaler. Und dann sah ich es. Google Apps for Business.

Die ganze Palette an Google Apps inkl. Gmail (einem der besten E-Mail Dienste ever.) nutzbar mit meiner eigenen Domain, Administrierte Konten (Mamas Passwort lässt grüßen) , Speicherplatz bis zum abwinken und verflucht es war umsonst!

2011 wurde die Kostenlose Version (bis zu 10 User) eingestellt – Timing ist alles Leute ^^

Bis 2013/14 etwa gab es eigentlich keine technischen Unterschiede zwischen Google Konten und Google Apps for Business
(Abgesehen davon, dass die Mails anders durchleuchtet wurden)

Mit Google Now, dem Google Play Store, Google Music etc. etc. aber kamen sie.. Die kleinen aber feinen Unterschiede.

  • Zum Start von Google Now unterband Google für Business Kunden die Verarbeitung der E-Mails – Die Fähigkeit Flüge, Urlaub etc. zu erkennen und aufzubereiten. Heute nur noch minimal vorhanden.
  • Google Inbox war uns lange versperrt. Heute nicht mehr!
  • Die Nutzung Google Kontakte Preview Version
  • Synchronisation des Google Keyboard Wörterbuches
  • Google Music Family  – Musste ich heute leider schmerzlich feststellen, geht nicht. Gibts nicht für Apps Kunden.

Das sind zwar nur Kleinigkeiten aber die haben nene faden Beigeschmack. Problem ist wie ich finde, dass Google Apps for Business Free für viele bis heute eine kostengünstige und zuverlässige Möglichkeit ist um mit der eigenen Domain E-Mails zu verwalten. Blöderweise hängen an den Google Accounts wenn man sie privat nutzt dann doch ne Menge mehr.

Es gibt natürlich einen einfachen Weg wie man dieses Einschränkungen umgehen kann. Nur sehe ich für 5 Leute extra Accounts anzulegen nicht als den richtigen Weg an.

Wünschenswert wäre für die 10 User Apps Nutzer ein kleiner Schalter um die Einschränkungen aufzuheben. Da mir aus dem Stehgreif keine gleichwertige Lösung wie Google Apps for Work einfällt, und eine Migration von Business zu Normal nicht möglich ist denke ich, dass noch ziemlich viele Nutzer von vor 2011 (mit Anhängsel) bei Google Apps sind und an die muss doch auch gedacht werden oder Google?

Und bitte Google, BITTE. Stellt die kostenlose Version niemals ganz ein. Allein was ich an Apps gekauft habe :O

Autor: Marco Mattes

Aus Stuttgart, 20 Jahre jung, Softwareentwickler, "Blogger" und und und =)

3 Kommentare zu „Einschränkungen von Google Apps for Work als Privatnutzer“

  1. Danke für den Beitrag. Ich habe nach einer Auflistung von Einschränkungen gesucht, da ich vermute, dass mein Google Maps deswegen keine Historie kennt (Wohnort, zuvor verwendete Ziele, …). Kannst du das bestätigen?
    Das ist echt nervig, dass man alles von Vorne eingeben muss.

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    1. Nein, dass kann ich so nicht bestätigen.

      Wohnort, Arbeitsstelle, Standortverlauf etc. funktionieren bei mir prächtig. Entweder hast du bei dir einen der Services deaktiviert oder dein Administrator? Ich selbst habe die Free Version von Google Apps for Business und bin damit natürlich Super Administrator. Denker aber nicht, dass das einen Unterschied macht

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