Crowdfunding – Rocketbook Testbericht

Rocketbook

Mein Testbericht zum Crowdfunding Projekt: Rocketbook.
Habs geschenkt bekommen von meinem guten Freund Jojo daher ein kleiner Testbericht von mir 🙂

Grundlegendes

Erstmal zu den Features des Buches.

Das Notizbuch / Rocketbook

Rocketbook mit Stift

Das erste was ich sagen muss, es sieht gut aus. Das Rocketbook mit seinen 80 Seiten hat ein schlichtes und stylisches Design sowie ein angenehmes Gewicht. Es ist schwerer als normale Blöcke – dafür muss es aber auch Hitze verkraften. Aber mehr hierzu später.

Features

Kommen wir zu dem wichtigsten. Den Features!
Grundsätzlich sei erstmal gesagt, man kann darauf schreiben. Ob Kugelschreiber oder Bleistift ist erstmal egal – solange man es für die „Ewigkeit“ schreiben möchte.

Eines der größten Gimmicks an diesem Block ist es, dass es mit einem Stift geliefert wird – dessen Tinte sich bei Hitze auflöst bzw. verblasst. (Mikrowelle oder Föhn sind hierfür ideal)
Dadurch kann der Block mehrfach gelöscht und wieder neu beschrieben werden. Vom Hersteller werden 25 Zyklen versprochen. Der Block taugt daher für bis zu 2000 Seiten Material.

Grundsätzlich könnte dies aber mit jedem Block gemacht werden – ist es ja die Tinte die verblasst und nicht das Papier.
Trotzdem empfiehlt es sich meiner Meinung nach, das Rocketbook dafür zu nutzen. Der Grund ist auch recht simpel. Normales 80g Papier kommt mit Hitze weitaus schlechter klar als das (Schätzung) 100-110g Papier des Rocketbooks.

Aber das Rocketbook kann natürlich noch mehr – bzw. die Muster die auf dem Papier aufgedruckt sind und mittels der dazugehörigen App eine nette Funktionalität abbildet.

Seiten des Rocketbook mit QR Code und Icons

Wie man auf dem Bild hoffe ich erkennen kann, hat das Buch ein Rasterdruck im Schreib bereich sowie ein „Taskleiste“ mit QR Code im Fußbereich des Blattes.

Seite des Rocketbook mit QR Code und Icons

Die Taskleiste ist hierbei das Verbindungsstück zwischen Block und App / Cloud. Die Icons in den Taskleiste stellen einen Themenbereich dar. Bspw. kann der Apfel für Geschäftliche Notizen stehen, das Kleeblatt für Zeichnungen usw. Um die Bereiche auszuwählen muss man einfach nur das entsprechende Icon ausmalen.
Mittels der App können die Seiten anschließend gescannt und versendet werden.

App

Wie bereits erwähnt, ist es mittels der App möglich die Seiten des Rocketbooks zu scannen und zu katalogisieren sowie zu Thematisieren.
Das Prinzip der App ist daher auch schnell erklärt.

[appbox googleplay com.rb.rocketbook]

Basierend auf den Icons in der Taskleiste des Buches kann man definieren, was mit dem Scann der Seite passieren soll.
Soll er per Mal versendet werden oder in Onedrive, GoogleDrive, OneNote oder Evernote gespeichert werden , definiert man mittels der App und dem entsprechend ausgemalten Icon festlegen.

Dank des QR Codes auf jeder Seite, ist es auch möglich mehrer Seiten auf einmal einzuscannen. Der QR Code stellt dabei die Seitenzahl dar.


Rocketbook App im Scannvorgang

Die App scannt daraufhin die Seite, rastert und optimiert sie für den Cloud Upload. Anschließend wird die Seite zum gewünschten Service geschickt.

Das Ergebnis kann man auf dem obigen Bild sehen.
Genau hier muss ich aber auch meinen ersten richtigen Kritik Punkt. Die App verstärkt den Kontrast des Inhaltes dadurch wird zwar der Text besser lesbar im Regelfall – aber man sobald es an mehrfarbige Zeichnungen oder Objekte auf dem Bild geht wird es schon kritisch.

Microsoft bietet mit seiner App Office Lense eine ähnliche Funktionalität ab – eigentlich sogar mehr. Mich hat die Microsoft App daher mehr überzeugt.

Office Lens 20160421-113711

Sowas kommt bei Microsoft raus. Gefällt mir besser.

[appbox googleplay com.microsoft.office.officelens]

Fazit

Die Idee des Rocketbooks ist gut. Ein wiederverwendbarer Block mit Cloud Integration.

Leider sind mir im finalen Produkt ein paar Sachen aufgefallen die für mich einen weiteren Kauf ausschließen.

  1. Das Buch schlägt Wellen. Laut Anleitung muss das Rocketbook mit einer zu 3/4 gefüllten Tasse Wasser (als Moderator für die Mikrowellenstrahlung) in die Mikrowelle gestellt werden. Leider saugt sich dadurch der Block auch mit Wasser voll – was ihn mit der Zeit wellig werden lässt.
  2. Die App. Sie ist einfach noch nicht voll ausgereift, die Bildverarbeitung ist in meinen Augen noch mangelhaft. Die Cloud Integration ist zwar vorbildlich – aber der Kontrast stört einfach (ist auch nicht de aktivierbar)

 

Autor: Marco Mattes

Aus Stuttgart, 20 Jahre jung, Softwareentwickler, "Blogger" und und und =)

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